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Vermächtnis: Nkulu Zao
Abstammung: Salubri
Spitzname: Seelenräuber
Disziplinen: Auspex, Obeah, Seelenstärke
Schwäche: Können nur von willigen Opfern trinken

Die Nkulu Zao sind eines der "geringeren" Vermächtnisse der Laibon. Ihre Anzahl ist verschwindend gering und die meisten dieser sagenumwobenen Vampire halten sich stetig bedeckt, sodass nicht abschätzbar ist, wie viele von Ihnen sich tatsächlich auf dem Dunklen Kontinent befinden. Die Nkulu Zao haben den Ruf, Seelenräuber und mörderische Monster zu sein, in der Lage, Jedem die Seele zu stehlen, der es wagen sollte, sich Ihnen in den Weg zu stellen. Aufgrund dieses Rufs haben viele der anderen Vermächtnisse nie versucht, mehr über diese ominösen Vampire in Erfahrung zu bringen und akzeptieren, dass die Nkulu Zao Teil Afrikas sind, jedoch außerhalb jeder Gesellschaft leben. Die Blutlinie führt sich auf den längst ausgestorbenen Clan der Salubri zurück.

Allgemein: Bearbeiten

Die Nkulu Zao sind eine kleine Gruppierung von Vampiren, die kaum über Einfluss in der nächtlichen Gesellschaft verfügen. Ihr Name ist eine Ehrung für den Gründer Ihrer Blutlinie. Der Name ist Bavili und bedeutet übersetzt soviel wie "Tote Seelen von Zao-Lat". Damit ehren die Angehörigen der Nkulu Zao Ihren Gründer, den sagenumwobenen Zao-Lat und bewahren Ihm ein stetiges Andenken. Auch wenn die Blutlinie sehr stoisch und stolz auf Ihr Erbe ist, so treten diese kaum wirklich in Erscheinung. Ihre Anzahl ist gering, was auf den Umstand zurückzuführen ist, dass die Usurpatoren, die Tremere, die Blutlinie über Jahrhunderte hinweg gejagt und beinahe komplett ausgelöscht hat. Tunlichst sind die Nkulu Zao bemüht, Ihr Geheimnis zu wahren und nicht in Erscheinung zu treten. Sie lassen die Hexenmeister in dem Glauben, längst nicht mehr zu existieren und warten auf den Tag, an dem diese Rechenschaft für die Vergangenheit ablegen müssen. Trotz allem können die Nkulu Zao fürchterliche Gegner sein, wenn Sie sich in Gefahr befinden. Sie sind angeblich in der Lage, Anderen die Seele zu stehlen und diese zu peinigen, ein Umstand, der Ihnen einen gesunden Respekt von Anderen Kreaturen der Nacht eingebracht hat.

Die Nkulu Zao sind ein "geringeres" Vermächtnis, was bedeutet, dass Sie in der nächtlichen Gesellschaft der Laibon de facto keine Rolle spielen. Sie besitzen keinerlei Macht und Einfluss und treten auch nur selten offen in Erscheinung. Sie ziehen es vor, im Schatten zu bleiben und Ihre Existenz nicht offen zu zeigen. Diese Geheimniskrämerei geht soweit, dass keiner, nicht einmal die Nkulu Zao selbst, genau sagen können, wie viele Angehörige der Blutlinie sich eigentlich in Afrika aufhalten. Dies macht es zwar schwierig, Ihre Stärke einzuschätzen, doch sind sich die anderen Vermächtnisse sicher, dass die Nkulu Zao nicht sonderlich zahlreich sein können. Tatsächlich haben viele Vampire anderer Vermächtnisse vielleicht sogar noch nie etwas von den Nkulu Zao gehört. Jene, die mit Ihnen zu tun haben, wissen jedoch, dass die Blutlinie sich vor Ihren alten Feinden, den Hexenmeistern versteckt und von diesen nicht gefunden werden darf. Allgemein bekannt ist auch die Tatsache, dass die Nkulu Zao Seelenfresser sind und die Fähigkeit besitzen, die Seelen anderer zu verschlingen. Zwar erzeugen Sie damit nicht dieselbe Furcht bei den anderen Vermächtnissen wie die Mla Watu, welche die Geister Verstorbener knechten, jedoch verschaffen Sie sich dennoch genügend Respekt, dass kaum Jemand tatsächlich versucht, sich in die Angelegenheiten der Blutlinie einzumischen.

Die Nkulu Zao sind immer versteckt und im Geheimen unterwegs. Sie vertrauen sich sogar gegenseitig nicht wirklich, was zur Folge hat, dass der Kuss nur höchst selten weitergegeben wird. Immerhin, so die Argumentation, kann man sich nicht unbedingt sicher sein, dass ein neues Mitglied um die Notwendigkeit und Wichtigkeit der Geheimhaltung weiß oder es für nötig hält, das Geheimnis der Blutlinie zu wahren. Wird der Kuss doch einmal weitergegeben, dann zumeist nur, weil das neue Mitglied in irgend einer Form für das Überleben der Blutlinie oder die Wahrung des Geheimnisses von Nutzen sein kann. Entweder für die Blutlinie als Ganzes oder ein einzelnes Mitglied, dass sich in einer prekären Situation befindet. Manchmal, so die Gerüchte, wird der Kuss aber auch weitergegeben, um die Blutlinie "vor sich selbst zu retten" und sei es durch den letztlichen, endgültigen Tod des Erzeugers.

Internas & Historie: Bearbeiten

Die Blutlinie der Nkulu Zao ist geheimnisvoll und mysteriös und wenig ist über Ihren Ursprung und Ihre Geschichte bekannt. Der Name des Gründers ist Zao-Lat und die Angehörigen seiner Linie halten Ihn bis heute durch Ihren Namen in Ehren und würdigen Ihn. Trotz Ihres schlechten Rufs ist dies ein Zeichen Ihres Stolzes und Ihrer Ehrerbietung. Es ist bekannt, dass die Blutlinie in der Vergangenheit, noch bevor Sie Afrika erreichten, Teil des alten Clans der Salubri gewesen ist und in den Hexenmeistern der Tremere erbarmungslose Feinde gefunden hatte, welche die Angehörigen des Clans über Jahrhunderte hinweg gnadenlos gejagt und vernichtet hatten. Den Hexenmeistern verdanken die Nkulu Zao auch Ihren schlechten Ruf als Seelenfresser und Dämonenanbeter. Den wenigen, denen es gelang, Europa hinter sich zu lassen und Afrika zu erreichen, war es vergönnt, der Vernichtung zu entgehen und Sie begründeten in den Weiten Afrikas unerkannt ein neues Vermächtnis, welches die Ideale Ihres Gründers sowie dessen Lehren weitertragen sollte. In Afrika waren die Nkulu Zao schließlich einigermaßen sicher, jedoch nur aufgrund höchster Geheim- und Zurückhaltung.

Die Nkulu Zao sind sehr geheimnisvoll und verschwiegen. So sehr, dass Sie selbst untereinander kaum Kontakte pflegen oder sich treffen. Das Vermächtnis wird tatsächlich nur durch die Gemeinsamkeiten des Blutes überhaupt als solches wahr genommen, denn die Nkulu Zao vertrauen sich nicht einmal gegenseitig und pflegen daher nur im höchsten Notfall Umgang miteinander. Sie sind zwar untereinander in Ihrem Verhalten solidarisch und erhalten alle gewissenhaft Ihre Tarnung und Ihre Verschwiegenheit, fallen nicht auf und sind darauf bedacht, besonders den Tremere gegenüber vorzugaukeln, dass Ihre Blutlinie gar nicht mehr existiert, jedoch hauptsächlich deshalb, da Ihr eigenes Unleben davon abhängt und nicht zwangsläufig im Gedanken an andere Mitglieder Ihrer Linie. Da Sie auch nur höchst selten den Kuss weitergeben, ist die Anzahl der Nkulu Zao höchst begrenzt und verteilt sich teilweise über weite Distanzen des afrikanischen Kontinents. Selbst die Nkulu Zao kennen nicht viele Angehörige Ihrer Linie und haben keine wirkliche Vorstellung davon, wie viele Ihrer Art sich auf dem Dunklen Kontinent befinden.

Hintergründe:Bearbeiten

  • Der offizielle Kanon wurde durch das Regelwerk zu Vampire: Kindred of the Ebony Kingdom festgelegt, in welchem bekannt wurde, dass das Vermächtnis offiziell eine Blutlinie der Salubri ist. Tatsächlich sind auch etliche Gemeinsamkeiten zum Hauptclan vorhanden, allerdings fehlt den Nkulu Zao eines: Das legendäre Dritte Auge der Salubri. Seltsamerweise zeigt sich bei den Nkulu Zao nur höchst selten das Dritte Auge, egal wie hoch Ihre Meisterschaft der Disziplin Obeah fortgeschritten ist. Hierfür gibt es keine offizielle Erklärung, doch tatsächlich haben nur wenige und dann zumeist alte Angehörige der Blutlinie noch das Dritte Auge der Salubri.
  • Die Nkulu Zao besitzen die Disziplin "Obeah " was eine Abwandlung der antiken Gabe des "Valeren " darstellt. Es ist de facto die ursprüngliche Disziplin, während das Valeren der Moderne, dass die Salubri Antitribu einsetzen, die eigentliche Abwandlung der ursprünglichen Fähigkeit darstellt, welche die Krieger-Salubri erstmals einsetzten. Die Tatsache, dass die Nkulu Zao diese Fähigkeit besitzen deutet, genau wie Ihre Clansschwäche, darauf hin, dass es sich bei Ihnen um die, möglicherweise letzten, Salubri der "Heiler" handelt.
  • Die Clansschwäche der Blutlinie verwehrt Ihnen das Trinken von unwilligen Opfern. Blut, das gewaltsam genommen wurde, nährt die Angehörigen der Linie nicht und kann im schlimmsten Fall sogar schädigende Wirkung auf den Organismus haben. Dies ist tatsächlich die ursprüngliche Clansschwäche der Heiler-Salubri , was wiederum darauf hindeutet, dass es sich bei Ihnen um die letzten Angehörigen dieser alten Kaste handelt. Es halten sich Gerüchte, dass es immer nur 12 dieser Heiler gibt und wenn ein neuer erzeugt wird, der Erzeuger sein Unleben aushaucht. Ob dies der Wahrheit entspricht ist fraglich, doch Ihre geringe Anzahl ist nicht dienlich dabei, dieses Gerücht zu entkräften.
  • Die Nkulu Zao sind eines der sogenannten "geringeren" Vermächtnisse, was bedeutet, dass Ihre Anzahl und Ihr Einfluss zu gering sind, um in der nächtlichen Gesellschaft der Laibon als gleichwertig angesehen zu werden. Genau wie die Mla Watu besitzen die Nkulu Zao daher kein eigenes Wappen, dass Sie repräsentiert oder für Ihre Linie steht. Dies stört die Angehörigen des Vermächtnis, die sich stetig bedeckt und im Schatten halten, jedoch nur wenig.

Bekannte Mitglieder des Vermächtnis:Bearbeiten

Es sind keine Mitglieder der Blutlinie namentlich bekannt.

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