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Vermächtnis: Nagloper
Abstammung: Tzimisce
Spitzname: Horror
Disziplinen: Auspex, Fleischformen, Tierhaftigkeit
Schwäche: Müssen in Erde ruhen

Die Nagloper sind eines der Vermächtnisse der Laibon und gelten als die vielleicht monströseste und abartigste aller Blutlinien in Afrika. Die anderen Vermächtnisse machen normalerweise einen großen Bogen um die Nagloper, denn deren abartige Vorlieben, gepaart mit Ihrem ausgeprägten Territorialverhalten machen es schwierig, diesen fürchterlichen Vampiren auch nur etwas Positives abzugewinnen. Die Nagloper sind auch in der sterblichen Gesellschaft mehr oder weniger berüchtigt, indem Sie für etliche lokale Legenden über Monster unter den Sterblichen bekannt sind, die angeblich den afrikanischen Kontinent durchwandern sollen. Sie sind Abkömmlinge des monströsen Clans Tzimisce.

Allgemein: Bearbeiten

Der Name der Nagloper stammt aus der Sprache der Khoikoi und bedeutet soviel wie "böser Zauberer". Auch wenn diese Bezeichnung nur rudimentär auf die Nagloper zutrifft, sind viele von Ihnen tatsächlich de facto "Böse". Anders

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Das Wappen des Vermächtnis der Nagloper

als andere Vermächtnisse, die auf ein Zusammenleben mit den Sterblichen setzen und daher versuchen, so menschlich wie nur irgend möglich aufzutreten, lassen sich die Nagloper vom Tier in Ihrem Inneren beherrschen und leben dieses völlig aus. Sie geben Ihren Impulsen nach und tun Taten oftmals einfach nur, dem Verlangen zuliebe. Ferner lieben Sie alle Arten von kunstvoller Folter und sind wahre Meister darin, Ihre Opfer leiden zu lassen. Vornehmlich dann, wenn diese es gewagt haben, in Ihre Zuflucht oder Ihr Territorium einzudringen. Man sagt den Naglopern nach, Schrecken anrichten zu können, die man sich tatsächlich nur in seinen schlimmsten Alpträumen ausmalen kann. Diese Schrecken tatsächlich hervorrufen und umsetzen zu können ist die große Spezialität der Blutlinie.

Die anderen Vermächtnisse meiden die Nagloper grundsätzlich und das mit gutem Grund. Keiner Blutlinie der Laibon wird so viel Grausamkeit und Bösartigkeit nachgesagt. Sie gelten als wahre Monster und entfremden sich damit oftmals selbst von den anderen Vampiren, die stets bemüht sind, sich Ihre Menschliche Natur zumindest teilweise zu erhalten. Viele empfinden es als geschmacklos, dass die Nagloper sich vom Tier in Ihrem Inneren beherrschen lassen und dessen Zerstörungswut in die Bahnen lenken, die Ihnen angemessen erscheinen. Diese mangelnde Kontrolle ist unter den Vermächtnissen nicht gerne gesehen. Da die Nagloper ferner jenen gegenüber erbarmungslos sind, die es wagen, unerlaubt Ihr Territorium zu betreten, zeigen die anderen Vermächtnisse wenig Interesse daran, sich mit diesen Monstern abzugeben. Natürlich sorgt dies für einen gewissen Außenseiterstatus, was viele Nagloper jedoch nicht wirklich stört.

Bei der Weitergabe des Kusses wählen die Nagloper nicht Jeden aus, sondern lassen sich durchaus von gewissen Fähigkeiten inspirieren. Einzelgänger sind bevorzugte Kandidaten für den Kuss, da die Nagloper viel Zeit allein verbringen und somit in der Lage sein müssen, auch ohne die Hilfe Anderer Dinge zu erledigen. Außerdem wird dies als Aspekt der Stärke gesehen und somit bevorzugt. Allgemein scheint Stärke ein wichtiger Punkt bei der Weitergabe des Kusses zu sein. Viele Nachkommen der Nagloper sind jene, die es geschafft haben, den Torturen und Folterungen der Angehörigen der Blutlinie zu widerstehen und diese zu überleben. Einige werden danach geghult und verbringen viele Jahre in Diensten des Nagloper mit der eventuellen Aussicht, irgendwann den Kuss zu empfangen, während andere möglicherweise auch gleich verwandelt werden könnten.

Internas & Historie: Bearbeiten

Die Nagloper scheinen sehr viel mit dem westlichen Clan der Tzimisce zu tun zu haben. Unter anderem teilen Sie deren ausgeprägte Territorialität und die Fähigkeit, die Disziplin "Fleischformen" einzusetzen. Es ist daher nur allzu offensichtlich, dass die Blutlinie ursprünglich aus den Tzimisce entstanden ist und sich über den Dunklen Kontinent ausbreitete. Da die Tzimisce über viele Jahrhunderte hinweg selbst sehr territorial an die Länder des Ostens gebunden waren, ist nicht eindeutig nachvollziehbar, wann die ersten Angehörigen der Blutlinie nach Afrika kamen und wann genau Sie somit Teil der nächtlichen Gesellschaft der Laibon geworden sind.

Die Angehörigen der Blutlinie sind sehr territorial und verbleiben daher zumeist unter sich. Sie schätzen es nicht, wenn eine fremde Person Ihr abgestecktes Gebiet oder Refugium betritt und gehen unbarmherzig und grauenvoll gegen jede Art von Eindringling vor. Zumeist tun Sie dies mit irgend einer Art von Folter, einer Gemeinsamkeit, welche die meisten Angehörigen der Blutlinie teilen. Sie alle sind grauenhafte Monster, die es lieben, Ihre Opfer auf die eine oder andere Art und Weise zu quälen. Unter den anderen Vermächtnissen erzählt man sich, dass nur die Nagloper in der Lage sind, die schlimmsten Alpträume eines jeden Lebewesens wahr werden zu lassen, ein Umstand, auf den die Nagloper in den meisten Fällen ausnehmend stolz sind.

Ähnlich den Tzimisce setzen die Nagloper die grauenhafte Disziplin des Fleischformens zum Kampf, aber auch zur Folter ein. Während Sie sich selbst zu anderer Erscheinung verhelfen und vielleicht sogar die Gestalt von Fabelwesen Afrikas annehmen könnten, ist es unter den Naglopern eine beliebte Art von Folter, einen Gefangenen mittels Fleischformen in die Gestalt des "Asanbonsam" umzuformen, einer Kreatur, die laut den Legenden der Ashanti die Steppen und Wälder Afrikas durchstreift, immer auf der Suche nach Menschenfleisch. Dabei machen Sie dem Opfer stets das Versprechen, die Umformung rückgängig zu machen, wenn dieser sich der Legende des Asanbonsam als würdig erweist. Allzu oft tun die Gefolterten dies dann auch und nicht wenige enden als Ghule in den Diensten der Nagloper, die durchaus eine gewisse Gefolgschaft in Form von Dienern schätzen oder werden, sollten Sie das Pech haben und überleben, das Opfer noch weit schlimmerer Launen und Fantasien des perversen Geistes des Nagloper.

Hintergründe: Bearbeiten

  • Das Vermächtnis der Nagloper hat viel mit dem westlichen Vampirclan der Tzimisce gemeinsam. Im Regelwerk Vampire: Kindred of the Ebony Kingdom wurde schlussendlich festgelegt, dass die Nagloper tatsächlich eine Blutlinie der Tzimisce sind, die fast ausschließlich in Afrika vorkommt.
  • Die Clansschwäche der Nagloper ist jener der Tzimisce sehr ähnlich. Auch die Nagloper müssen jede Nacht in Erde ruhen oder Sie werden mit jedem Tag, den Sie es nicht tun, schwächer. Anders als die Tzimisce jedoch, genügt es bei den Naglopern, einfach nur in Erde zu ruhen. Hier ist keine besondere Erde notwendig, wie im Falle der Tzimisce, wo es sich explizit um "Heimaterde" handeln muss. Dafür genügen bei den Naglopern jedoch nicht nur zwei Handvoll Erde, wie es bei den Tzimisce der Fall ist. Die Nagloper müssen sich vollkommen eingraben, damit Sie in der kommenden Nacht nicht vollkommen geschwächt sind.
  • Im PC-Spiel Vampire the Masquerade: Bloodlines erscheint ein Charakter, der möglicherweise der (außerhalb von Afrika sehr seltenen) Blutlinie der Nagloper angehören könnte, der "Sheriff ". Den Worten des Prinzen, Sebastian LaCroix nach, traf Er den Sheriff in Afrika und brachte diesen dann irgendwie in seine Dienste. Die deformierte Erscheinung und die Fähigkeit, die Verwandlung in eine riesige, monströse Kreatur durchzuführen, lassen die Möglichkeit offen, dass der Sheriff tatsächlich ein Nagloper sein könnte, bestätigt ist dies jedoch nicht.

Bekannte Mitglieder des Vermächtnis:Bearbeiten

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