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Blutlinie: Kiasyd
Abstammung: Lasombra
Spitzname: Nornen
Zugehörigkeit: Sabbat
Gründer: Marconius von Straßburg
Disziplinen: Mytherceria, Schattenspiele, Beherrschung
Schwäche: Anfällig gegen Eisen

Die Kiasyd sind eine Blutlinie von Kainiten, denen nachgesagt wird, durch eine Kreuzung von Feen und Vampiren entstanden zu sein, was Sie zu einer der fremdartigsten und merkwürdigsten Blutlinien macht, die jemals in der nächtlichen Welt der Vampire aufgetaucht sind. Das Feenblut in ihren Adern entfremdet Sie von allen anderen Kainiten, weswegen Sie oftmals gemieden und noch öfter gefürchtet werden. Gleichzeitig verfügen Sie jedoch über unschätzbar großes Wissen, was für viele Vampire dennoch einen Anreiz darstellt, sich auf eine Zusammenkunft mit Angehörigen der Blutlinie einzulassen. Legenden zufolge führt sich die Blutlinie auf den Lasombra Marconius von Straßburg zurück, der durch einen mystischen "Unfall" bei einem Experiment mit Feenblut von seinem eigenen Clan entfremdet wurde und ungewollt der erste Angehörige einer vollkommen neuen Blutlinie wurde, die aus einer Mischung von Reinheit und Verderbnis gleichermaßen zu bestehen scheinen.

Allgemein:Bearbeiten

Die Kiasyd gelten von allen Blutlinien, die jemals in der Welt der Dunkelheit aufgetaucht sind, als die merkwürdigste und fremdartigste. Allein Ihr Aussehen entfernt sie stark von anderen Vampiren, denn ihre hochgewachsene, schlanke Statur, die kalkweiße Haut, die spitzen Ohren und die pechschwarzen Augen ohne erkennbare Pupillen verleihen Ihnen ein teuflisches und beunruhigendes Äußeres. Ergänzt wird Ihre Erscheinung dadurch, dass die meisten von Ihnen sich gebärden wie Personen des viktorianischen Zeitalters und sich oftmals ebenso ausgefallen und extravagant kleiden. Ihre außergewöhnliche Erscheinung wird auf das Feenblut zurückgeführt, welches die Angehörigen der Blutlinie offenbar in ihren Adern tragen und was viele außenstehende Kainiten veranlasst zu glauben, dass die Kiasyd eine große Gefahr darstellen, wenn sie teilweise das Blut des lichten Volkes in sich tragen. Zu diesen Anschuldigungen und Ängsten der anderen Vampire beziehen die Kiasyd jedoch nie Stellung und verhalten sich allen Kainiten gegenüber höflich und vornehm, da die Angehörigen der Blutlinie generell großen Wert auf die Einhaltung von Etikette und Anstand legen. Doch Gerüchten zufolge verbergen sich hinter der Fassade der Ruhe und des Anstands, den die Kainiten der Linie zeigen, mörderische und perverse Kreaturen, die statt von Menschenblut vom Blut der Wechselbälger abhä
Kiasyd Wappen

Das Wappen der Kiasyd

ngig sind oder, in manch anderen Geschichten, ihre Opfer vor dem Trinken in einer Abart des sexuellen Aktes vergewaltigen oder aber sogar das Fleisch kleiner Kinder fressen. Beweise für diese Anschuldigungen konnten bislang keine gefunden werden und wie bei allen anderen Dingen bewahren die Kiasyd absolutes Stillschweigen über sich selbst. In der kainitischen Gesellschaft werden diese gefürchteten Vampire einzig akzeptiert, da Sie einen unheimlich großen Wissensdurst hegen und aufgrund ihrer ruhigen Art in der Lage sind, mehr Wissen anzuhäufen als die meisten anderen. Kiasyd mischen sich selten aktiv in den Dschihad ein, sondern bevozugen es, aus der Ferne zu beobachten und antike Schriften und Bücher zu studieren, um einen Konflikt oder ein Problem allein in Worten lösen zu können. So kommt es, dass die Angehörigen der Blutlinie als Zufluchten oftmals große Gebäude mit viel Platz für umfangreiche Buchsammlungen oder sogar eigenen, weitläufigen Bibliotheken bevorzugen, die sie manchmal ewige Zeiten nicht verlassen, sondern allein mit sich und Ihrem Studium bleiben. Diese selbst auferlegte Einsamkeit geht mit einer großen, territorialen Verbundenheit einher, da die Kiasyd den Ort, an welchem Sie sich niederlassen, schätzen und diesen so lange als möglich bewohnen, um zu lernen und zu studieren. Der Wissensdurst und Lerneifer der Kiasyd ist legendär und kaum einer von Ihnen würde seine Forschungen lange genug unterbrechen, um sich in einen Konflikt einzumischen oder gar Partei im Dschihad zu ergreifen.

Als Blutlinie von Scholaren und Wissenssuchern, die sich niemals aktiv in den Dschihad einmischen und jeglichen Konflikt zu vermeiden versuchen, erscheinen die Kiasyd auf den ersten Blick als Unabhängige, die ausschließlich mit sich selbst beschäftigt und für sich selbst verantwortlich sind. Tatsächlich jedoch gehört die Blutlinie als Ganzes zu den Reihen des monströsen Sabbat, was für viele außenstehende Kainiten nur schwer nachvollziehbar ist. Die gesamte Unlebensart der Kiasyd widerspricht den Lehren des Sabbat und tatsächlich nehmen sich die Angehörigen der Blutlinie das Recht heraus, sich niemals an den mörderischen Riten der Sekte wie z.B. der Vaulderie zu beteiligen und sich auch niemals einem Rudel anzuschließen. Tatsächlich halten sich eiserne Gerüchte, dass die Mitgliedschaft der Kiasyd in den Reihen des Sabbat lediglich auf ihre Abstammung von Clan Lasombra zurückzuführen ist und Sie der Sekte entweder aufgrund eines Deals (Schutz gegen Geheimnisse) angehören oder aber, weil Sie auch nach all den Jahrhunderten immer noch eine gewisse, düstere Nähe zu ihrem Stammclan suchen und somit eine Art Meister- und Dienerverhältnis zu den Lasombra aufrecht erhalten. Die Lasombra selbst empfinden eine gewisse, jahrhundertlang gepflegte Hassliebe für die Kiasyd und akzeptieren sie nur widerwillig allein wegen ihres, für die Sekte immens wichtigen okkulten Wissens als vollwertige Mitglieder des Sabbat. In den Reihen der Camarilla oder der Anarchen sind die Kiasyd nicht vertreten. Ihre Unabhängigkeit ist unvereinbar mit den Regeln der Sekte und gleichzeitig legen sie keinerlei Wert darauf, Teil dieses uralten Geflechts aus Intrigen und Täuschung zu sein. Tatsächlich wissen viele Kainiten der Camarilla noch nicht einmal, dass eine Blutlinie wie die Kiasyd überhaupt existiert, da Sie nie einem Angehörigen begegnet sind, doch machen manche Vampire der Camarilla, die von den Kiasyd wissen, gelegentlich Geschäfte mit Ihnen, indem Sie okkulte Geheimnisse gegen Gefallen oder Artefakte eintauschen. Diese Art von Geschäften werden von den Kiasyd, trotz ihrer nominellen Zugehörigkeit zum Sabbat, mit einer gewissen Regelmäßigkeit durchgeführt.

In den Reihen der Kiasyd wird der Kuss nur relativ selten weitergegeben und wenn dann nur an jene Individuen, die Ihre Vorliebe zu Extravaganz und Etikette, sowie Ihren enormen Wissensdurst teilen. Potenzielle Nachkommen müssen zumeist intellektuell sein und über einen gewissen Lerneifer verfügen, denn nur so sind Sie der Blutlinie und Ihren Erzeugern beim Zusammentragen des enormen Wissens von Nutzen, welches sich im Besitz der Kiasyd befindet. Gleichzeitig legen die Kiasyd großen Wert darauf, dass nur Personen gewählt werden, die nicht im Mittelpunkt der Gesellschaft stehen und die Wissen nur um seiner selbst willen suchen und nicht wegen des Wunschs nach persönlichem Gewinn. So rekrutieren sich die Kiasyd meistens aus Studenten, Professoren, Bibliothekaren, Museumskuratoren oder Akademikern allgemein, jenen Personen, die den größten Wissensquellen am nächsten sind und folglich am meisten Umgang damit haben. Über den eigentlichen Vorgang der Verwandlung eines Sterblichen in einen Kiasyd gibt es verschiedene Gerüchte. Es scheint so als würde der neue Kiasyd in den ersten Stunden, nachdem Ihm der Kuss geschenkt wurde, eine unangenehme Verwandlung durchleben, in welcher er bis zu einer Größe zwischen 1,80 Meter und 2,25 Meter anwächst, eine auffallend schlanke Statur erhält und die typischen Merkmale der Kiasyd wie spitze Ohren, kalkweiße Haut, markante, elongierte Gesichtszüge und pechschwarze Augen ausbildet. Während dieses Prozesses scheint der neue Vampir sich in einem ständigen Zustand unkontrollierbarer Raserei zu befinden und stellt somit eine große Gefahr für sich und alle in seinem Umfeld dar, weswegen die meisten Erzeuger ihre Nachkommen in diesem Stadium einsperren, bis der Übergang abgeschlossen ist. Die meisten Kiasyd werden durch dieses Ereignis stark geprägt, was Gerüchten zufolge mit ein Grund für ihre spätere Ruhe und Zurückhaltung darstellt. Nach dem Kuss schließlich beginnt für die Kiasyd eine lange Periode des Lernens. Viele von Ihnen verbleiben mehr als 50 Jahre bei Ihren Erzeugern um zu lernen und zu studieren, ehe diese Sie für bereit erachten auf eigene Weise zum Wissen der Blutlinie beizutragen und ohne Anleitung ihre Kenntnisse zu erweitern.

Entstehung der Linie:Bearbeiten

Die Hintergründe über den Ursprung der mysteriösen Blutlinie der Kiasyd sind im Laufe der Jahrhunderte untergegangen, sodass nur noch vage Hinweise und Gerüchte Aufschluss darüber geben, was tatsächlich passiert sein könnte und den Ursprung dieser sonderbaren Linie von Kainiten bewirkt hat. Die Blutlinie führt sich auf einen antiken Lasombra namens Marconius von Straßburg zurück, der angeblich um das Jahr 439 n.Chr. in der Stadt Straßburg verbotene Experimente mit Feen und Dämonenpakten durchgeführt hatte. Während dieser Experimente soll es den Legenden zufolge eine Art "Unfall" gegeben haben, auch wenn bis in die Nächte der Moderne nie so genau geklärt werden konnte, worum genau es sich bei diesem Unfall handelte und wie er wohl ablief. Das Ergebnis daraus war jedoch eine Verschmelzung der kainitischen Vitae mit dem Blut der Wechselbälger, sodass Marconius der Erste einer vollkommen neuen, abstrakten Blutlinie von Vampiren wurde, die später als Kiasyd bekannt werden sollten. Auf den ersten Blick schien es jedoch so, als wäre Marconius der Einzige, den diese Verschmelzung des Blutes betreffen würde, doch spätestens bei der Schöpfung seines ersten, neuen Kindes zeigte sich, dass sich Marconius gesamtes Blut unweigerlich verändert hatte und all seine zukünftigen Nachkommen die gleichen Merkmale und Eigenheiten des Feenbluts in sich tragen würden.

Für die Angehörigen des Clans Lasombra, aus deren Reihen die neue Blutlinie entstammte, war dieser Frevel untragbar und Sie konnten eine derartige Verunreinigung Ihres Blutes nicht ohne weiteres akzeptieren. Die obersten Anführer des Clans forderten Marconius auf seine Brut, die sich mittlerweile in den Straßen Straßburgs verbreitet hatte auszulöschen und erteilten Ihm das Verbot, jemals wieder einen Nachkommen zu erzeugen. Marconius folgte offensichtlich dieser Aufforderung der Lasombra und löschte die wenigen Angehörigen der Blutlinie aus, die bis dato existierten. Danach zog er sich vom Antlitz der Welt zurück und lebte einige Jahrhunderte im Verborgenen, ehe die Blutlinie noch vor dem Beginn des Viktorianischen Zeitalters wieder offiziell in Erscheinung trat. Während der Zeit seiner Abwesenheit hatte Marconius entgegen dem Befehl der Lasombra seine Blutlinie erweitert und seine Nachkommen hatten sich über die Erde verteilt, wo Sie nun als Wissensucher und Scholaren im Verborgenen existierten und somit dem Zugriff des Clans der Hüter entgehen konnten. Die Viktorianische Zeit selbst war für die Angehörigen der Blutlinie eine Zeit des großen Lernens, denn das viele neue Wissen, welches von den Sterblichen angehäuft wurde, zog die Kiasyd unweigerlich an und bot Ihnen die Möglichkeit, sich mit Dingen auseinander zu setzen, die zuvor vollkommen unbekannt gewesen waren.

Zu einem unbekannten Zeitpunkt zwischen Ihrem erneuten Auftauchen und den Nächten der Moderne, schlossen die Kiasyd sich dem Sabbat an und wurden aufgrund ihres ungeheuren Wissens ein integraler Bestandteil der Sekte. Der Unlebensstil der Kiasyd hat sich bis in die Moderne niemals verändert, da die Blutlinie stets nur überleben konnte, indem Sie im Verborgenen agierte und sich aus den Angelegenheiten des Dschihad heraushielt. Dadurch sind die Kiasyd bis in die Neuzeit zu enormen Wissensschätzen gekommen und haben die Entwicklung der Welt sowie der Kainiten und der Sterblichen aus dem Verborgenen beobachtet. Auch in der Moderne betreiben die Angehörigen der Blutlinie fortwährend ihre Studien, doch ob und wenn ja, zu welchem Zweck hat sich noch keinem außenstehenden Vampir erschließen können.

Organisation: Bearbeiten

Aufgrund Ihres stark ausgeprägten territorialen Verhaltens sowie ihrer isolationistischen Studien besitzen die Kiasyd kaum eine geeinte Struktur oder Organisation und es ist höchst selten, mehr als einen Angehörigen der Blutlinie auf einmal in einer Stadt anzutreffen. Tatsächlich dulden die Kiasyd oftmals auch selbst keinen weiteren Angehörigen Ihrer Linie in einer Stadt, da sie befürchten, dass es sich negativ auf ihre Studien auswirken oder sogar ungewollte Aufmerksamkeit auf die Blutlinie als Ganzes gezogen werden könnte. Sollten doch einmal mehrere Kiasyd gleichzeitig in einer Stadt verweilen, handelt es sich zumeist um einen Erzeuger mit seinem Nachkommen, da diese eine lange Zeit des Lernens bei Ihren Schöpfern verbringen und von diesen in unzähligen Lektionen unterwiesen werden. Sobald die Ausbildung bei ihren Erzeugern jedoch abgeschlossen ist (was manchmal sogar 50 Jahre oder mehr andauert) verlassen die Kiasyd jedoch zumeist die Stadt und siedeln sich in einer anderen Region an, in der noch kein Angehöriger Ihrer Blutlinie in Erscheinung getreten ist. Diese Vorgehensweise gewährleistet den Kiasyd, dass die Blutlinie höchst selten nur in Angelegenheiten des Dschihad gezogen wird, da nur entsprechend wenige Kainiten einer Stadt überhaupt wissen, dass sich ein Angehöriger der Linie in ihrer Nähe befindet.

Trotz ihrer fehlenden Organisation und ihrer geringen Zahl in einer Stadt besitzen die Kiasyd dennoch eine interne, viktorianisch anmutende Ordnung unter Ihresgleichen, die auf verschiedenen Unterscheidungen und Merkmalen beruht, deren genaue Bedeutung und Erkenntnis allerdings nur anderen Mitgliedern der Blutlinie geläufig ist oder auffällt. Besonders untereinander beweisen die Kiasyd eine ausgeprägte Höflichkeit und erweisen sich gegenseitig Respekt. Alle 50 Jahre treffen sich die Angehörigen der Blutlinie außerdem in einer formellen Veranstaltung, in welcher Sie ihre neuesten Erkenntnisse austauschen und sich ungezwungen über den Fortschritt ihrer Studien unterhalten können. Diese Veranstaltung wird stets in der Zuflucht eines augewählten Mitglieds der Blutlinie veranstaltet und nur höchst selten werden außenstehende Kainiten dazu eingeladen, von denen Respekt und gebührliches Benehmen erwartet wird. Sollten diese geladenen Vampire sich nicht den Regeln der Höflichkeit und des Anstands entsprechend benehmen, ziehen Sie damit den Zorn sämtlicher anwesender Kiasyd auf sich, was sich in bösartigen Zungen, arrogantem Ignorieren oder im schlimmsten Falle sogar in unauslöschlichen Flüchen enden kann.

Hintergründe:Bearbeiten

  • Zum Erscheinen der Revised Edition wurde die Blutlinie der Kiasyd aus Gründen des Balancing zwischen den einzelnen Linien teilweise abgeschwächt. So besaß die Blutlinie während der 1. Edition als dritte Clansdisziplin die Gabe der Nekromantie. Dies wurde später geändert, sodass die Kiasyd als dritte Disziplin Beherrschung erhielten. Gründe für die Änderung waren zum einen die Tatsache, dass die Nekromantie als Disziplin stark ausgebaut und erweitert worden war und außerdem besaßen die Kiasyd damit als einzige Linie drei sehr spezielle und mächtige Fähigkeiten, was ein Ungleichgewicht zu allen anderen Clans und Blutlinien auslöste.
  • Die Schwäche der Blutlinie, von Eisen abgestoßen, verwundet oder sogar in die Raserei getrieben werden zu können, hängt tatsächlich mit dem Feenblut zusammen, welches die Angehörigen der Blutlinie in ihren Körpern tragen. Wechselbälger besitzen eine ähnliche Abneigung und genau wie bei Ihnen gibt es eine Einschränkung dieser Schwäche bei den Kiasyd: Es muss sich um "reines" Eisen handeln, wenn es den schädigenden Effekt auf die Kainiten der Blutlinie haben soll. Gemischte Metalle oder Legierungen zeigen keine oder zumindest nur eingeschränkte Wirkung, sodass ein Kiasyd durchaus in der Lage ist, sich auf den Straßen der modernen Welt zu bewegen ohne Angst haben zu müssen, an jeder Straßenecke mit Eisen in Berührung zu kommen oder in Raserei zu verfallen.
  • Der Spitzname der Blutlinie "Nornen" ist ein Begriff aus der nordischen Mythologie und steht für die Schicksalsgöttinnen "Urd", "Verdandi" und "Skuld", die in den alten nordischen Sagen eine nicht unerhebliche Rolle gespielt haben. Vergleichbar sind Sie mit den Schicksalsgöttinnen anderer Kulturen wie z.B. den "Moiren" der griechischen Mythologie. Auf die Kiasyd angewendet stammt dieser Spitzname vermutlich von dem großen Wissensschatz, über welchen die Angehörigen der Blutlinie für gewöhnlich verfügen und Sie somit, ähnlich den Schicksalsgöttinnen, die Zukunft oder Gegenwart eines Wesens maßgeblich kennen, bestimmen und beeinflussen können.
  • Die Blutlinie der Kiasyd ist eine der wenigen Blutlinien, zu denen ein eigener Quellenband mit Hintergrundinformationen, genaueren Daten und Angaben veröffentlicht worden ist. Dieses "Blutlinienbuch: Kiasyd" enthält wie alle anderen Quellenbände, detaillierte Informationen für Spielleiter und Spieler einer Chronik, in welcher die Kiasyd auftreten. Da die Blutlinie jedoch hauptsächlich als Nichtspielercharaktere gedacht ist, sind die meisten Informationen in diesem Quellenband vornehmlich für Spielleiter interessant. Der Quellenband wurde nicht ins Deutsche übersetzt und ist auch in der originalen, englischen Fassung nur als Online-Version über Download erhältlich.
  • Die Kiasyd werden als Blutlinie bereits von den Autoren nicht für Spielercharaktere empfohlen und es wird Spielleitern geraten, sich gut zu überlegen, ob Sie tatsächlich zulassen wollen, dass ihre Spieler einen Kiasyd erstellen. Aufgrund ihrer Verhaltensweisen und Ihrem fremdartigen Gebahren sind die Angehörigen der Linie nur schwerlich in ein Klüngel zu integrieren und aufgrund ihrer langen Perioden der Wissenssuche und des Studierens auch nicht sonderlich aktiv. Da sie sich überdies nur wenig bis gar nicht am Dschihad beteiligen, verbringen diese Kainiten die meiste Zeit in ihren Zuflucht und könnten damit leicht ein größeres Hindernis für die Entwicklung einer Handlung darstellen. Generell werden die Kiasyd als Nichtspielercharaktere empfohlen, die entweder als Kontakte der Charaktere oder aber als mögliche Gegenspieler auftreten könnten und es dem Spielleiter so möglich ist, diese fremdartigen und mysteriösen Kainiten in ihrer ganzen erschreckenden Art ausspielen zu können.

Bekannte Mitglieder der Linie:Bearbeiten

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