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Benjamin Hobbs war ein ehemaliger Student und neugeborener Vampir vom Clan Nosferatu, der aus der Stadt Richmond, Virginia stammte. Aufgewachsen in einem behüteten Leben wurde Benjamin aus selbigem herausgerissen, als Er einem Nosferatu namens Jeffrey Stone über den Weg lief, zunächst mit Diesem Geschäfte machte, sich dann aber mit Ihm anlegte. Von Jeffrey "bestraft" und zu einem Dasein als entstellter Kainit verdammt, verbrachte Benjamin Monate in der Kanalisation von Richmond, wo sein Hass auf die Vampirgesellschaft wuchs.

Als Er 1983 auf die Sanguini Noctis traf, die ersten Kainiten, die Ihn so akzeptierten, wie Er war, fasste Benjamin Vertrauen und Mut. Dies ging soweit, dass Er bereit war, seinen neuen Freunden gegen die Camarilla beizustehen und diese auch dann nicht fallen zu lassen, als die Situation schwierig, beinahe aussichtslos und sogar gefährlich wurde. Zum Dank für seine Entschlossenheit wurde Er in das Rudel aufgenommen und fester Bestandteil desselben.

Benjamin fand nach der Rekrutierung von Dean Parker im Jahr 1998 und Jeff Franklin im Jahr 2001 weitere Kameraden, die Ihm alles bedeuteten. Er war bei der Integrierung beider Kainiten ins Rudel dabei und akzeptierte deren Beitritt bereitwillig, stets beeindruckt von deren Willen und Kampfgeist.

Gegen Ende seines Unlebens beteiligte sich Benjamin Hobbs in den Jahren 2002 - 2004 am Krieg der Sekten in Los Angeles und dem Konflikt um den Sarkophag von Ankara. Hier war Er zunächst mit seinem Rudel sehr erfolgreich und ahnte so die Falle nicht, in welche die Sanguini Noctis geführt wurden. Beim Angriff auf den Ventrue Tower kämpfte Er sich mit seinem Rudel durch die Stockwerke und verbarrikadierte die Tür zu einem Konferenzraum. Als diese aufgesprengt wurde, stand der junge Vampir mitten in der Detonation, was Ihn schließlich tötete.

Geschichte: Bearbeiten

Frühe Jahre: Bearbeiten

Benjamin Hobbs wurde am 18.05.1963 in der Stadt Richmond, im Bundesstaat Virginia geboren. Als Einzelkind einer wohlhabenden Geschäftsfamilie führte Benjamin ein behütetes Leben. Im besseren Teil der Stadt aufgewachsen, wurde Er ferngehalten von den Problemen der Unterschicht und beschäftigte sich nur mit einer vielversprechenden Karriere im betriebswirtschaftlichen Sektor, was von seinem Vater gefördert wurde. Er schloss die High School mit guten Noten ab und wurde an der South University in Richmond angenommen.

Benjamin führte ein gutes Leben als Student, lebte auf dem Campus, war beliebt und hatte viele Freunde und Kontakte unter seinen Mitstudenten. Da sein Vater von Ihm forderte, sein eigenes Geld zu verdienen, entschied sich Benjamin, der bereits 1982 ein gutes Verständnis für Computer und Technik hatte und überdies gut mit Menschen konnte, als Informationshändler zu arbeiten. Durch seine Kontakte am College knüpfte Er bald einen guten Draht zu Gruppen und Banden in ganz Richmond und kaufte und verkaufte Informationen an den Meistbietenden. Ein lukratives Geschäft, doch auch ein gefährliches.

Arbeit für die Untoten: Bearbeiten

Benjamin erarbeitete sich bald einen gewissen Ruf in den dunkleren Kreisen von Richmond als guter Informationshändler. Dies machte letztlich die hiesigen Nosferatu auf Ihn aufmerksam, welche mit Jeffrey Stone einen Agenten schickten, der Benjamin testen und eventuell als Kontakt für den Clan gewinnen sollte. Ben war an einer Zusammenarbeit mehr als interessiert, nachdem Jeffrey Ihm in einem ersten Gespräch beweisen konnte, dass auch Er im Informationsgeschäft eine große Nummer war. Er willigte ein und fortan arbeitete Er als Kontakt für Jeffrey Stone und damit für die Nosferatu von Richmond.

Lange Zeit war Benjamin dabei nicht bewusst, mit welch gefährlichen Informationen Er wirklich handelte, ebenso wusste Er nichts über die wahre Identität seiner Geschäftspartner. Eines Tages grub Er Informationen über Verfehlungen eines Vampirs in der Innenstadt aus, der dort in einer Raserei mehrere Passanten getötet hatte und dann untergetaucht war. Als besagter Vampir dank der Infos, die Benjamin von Zeugen erhalten hatte, überführt und von der Camarilla gejagt wurde, tauchte Dieser auf dem Campus auf, um den Sterblichen zu töten. Die Nosferatu, allen voran Jeffrey Stone, erschienen nicht, um Ihrem Geschäftspartner zu helfen. Nur die Tatsache, dass die Agenten der Camarilla eintrafen und den Kainiten töteten, rettete Benjamin in dieser Nacht das Leben.

Ohne dass die Camarilla es wusste, hatte Er jedoch mit angesehen, wie der rasende Kainit auf dem Campus seine Disziplinen genutzt hatte und konfrontierte Jeffrey damit. Dieser gab zu, ein Vampir zu sein, verweigerte Benjamin aber weitere Informationen. Ebenso fühlte Er sich nicht schuldig, dass der Sterbliche beinahe getötet worden war, dies sei Teil des Geschäfts. Wie Benjamin später herausfand, war auch Jeffrey von dem Vampir bedroht worden und hatte bereitwillig den Namen seines Kontaktmannes herausgegeben, um sich selbst zu retten.

Spiel der Rache: Bearbeiten

Wütend über die Gleichgültigkeit von Jeffrey sowie die Bereitschaft, Ihn einfach so töten zu lassen, verleitete Benjamin dazu, bei zukünftigen Transaktionen, die Er für die Nosferatu durchführte, Informationen über die Vampirgesellschaft abzuzweigen und anderweitig zu verbreiten. Da Er verstanden hatte, dass die Kainiten anonym bleiben wollten, rechnete Er damit, verheerenden Schaden anzurichten und sich so an Jeffrey rächen zu können.

Sein Plan ging letztlich insoweit auf, dass Jeffrey von seinem Clan beschuldigt wurde, seinen Kontaktmann nicht unter Kontrolle zu haben und Schuld an der undichten Stelle zu sein. Der Erstgeborene der Nosferatu von Richmond verurteilte Ihn zum Tod, doch gelang es Jeffrey zunächst, zu entkommen. Er lauerte Benjamin auf und "bestrafte" Ihn für seine Vergehen, noch ehe die Camarilla Ihn schnappen konnte. Nach einer Verfolgungsjagd quer durch die Stadt, bei der Jeffrey den Sterblichen leiden lassen wollte, stellte Er Ihn schließlich und schenkte Ihm den Kuss, um Ihn für alle Ewigkeit leiden zu lassen. Kaum hatte Er Benjamin verwandelt und in die Kanalisation geworfen, wurde Jeffrey von den anderen Nosferatu gestellt und vernichtet.

(Un)leben in der Kanalisation: Bearbeiten

Für Benjamin, der nun zu einem Kainiten vom Clan Nosferatu wurde und damit für alle Ewigkeit grässlich entstellt worden war, blieb in der Kanalisation und wagte zu keinem Zeitpunkt, sich zu zeigen. Da Er zuvor erfahren hatte, dass Jeffrey und seine Leute Vampire waren, konnte Er sich mit Tierblut ernähren, da Er so zumindest wusste, was Er benötigt, um zu überdauern. Jedoch zeigte Er sein Gesicht niemals an der Oberfläche. Er lernte weder das richtige Jagen, noch erfuhr Er etwas von seinem Clan und ging lange Zeit davon aus, dass alle Vampire so wie Er seien.

Über die kommenden Monate erforschte Benjamin die Kanalisation und richtete sich eine kleine Unterkunft in selbiger ein. Gelegentlich wurde Er der Anwesenheit von Kanalarbeitern oder auch anderen Kainiten gewahr, hielt sich jedoch bewusst bedeckt und verwischte alle Spuren. Er wollte mit der Vampirgesellschaft, die Ihm so übel mitgespielt hatte, nichts zu tun haben, obgleich Er zumindest oberflächlich wusste, dass eine solche Schattengesellschaft von Monstern existierte.

Treffen mit den Sanguini Noctis: Bearbeiten

Im Jahr 1983, mehrere Monate nach seinem offiziellen "Ableben" und seinem Exil in der Kanalisation bemerkte Benjamin, dass mehrere Kainiten durch die Kanäle streiften und diese offensichtlich als Fortbewegungsroute durch die Stadt nutzten. Als Er einige Gesprächsfetzen mithören konnte, wurde Er neugierig und entschied sich, eigene Beobachtungen anzustellen. Er bemerkte rasch, dass es sich bei den Fremden um drei Vampire handelte, die offenkundig in die Stadt gekommen waren, um Agenten der hiesigen Vampirgesellschaft, der Camarilla, zu vernichten. Ehe Er entscheiden konnte, was Er tun wollte, entdeckten die Fremden Ihn und stellten Ihn zur Rede.

Entgegen seinem ursprünglichen Bestreben, sich aus allen Angelegenheiten der Kainiten herauszuhalten, verspürte Benjamin den Wunsch nach Vergeltung und überzeugte die Fremden davon, dass Er Sie unterstützen konnte. Besonders Freddy Connors erkannte in dem jungen Nosferatu eine verlorene Gestalt, ähnlich wie Er selbst eine war. Er überzeugte sein Rudel davon, dem entstellten Vampir zu vertrauen. Sein neu gewonnenes Wissen über die Kanäle erwies sich in der Tat als unschätzbar wertvoll, denn es ermöglichte Ihm, dem Rudel schnelle Wege durch die Stadt zu zeigen, sodass Sie in der Lage waren, Ihre Ziele in den kommenden Nächten schnell und effizient auszuschalten.

Die Camarilla reagierte jedoch schneller als erwartet und schickte Vollstrecker, um die Angreifer unschädlich zu machen. Da Ihnen die Fluchtmöglichkeiten aus der Stadt versperrt waren, kehrten die Sanguini Noctis, auf Vorschlag von Freddy, der großes Vertrauen in die Verlässlichkeit von Ben setzte, in die Kanalisation zurück. Benjamin erfuhr, dass Sie in Gefahr schwebten und Er ebenso, wenn Er das Rudel weiterhin unterstützte. Doch der junge Nosferatu verspürte keinerlei Loyalität gegenüber der Sekte und entgegen dem Angebot des Anführers, Evan Bennett, zu verschwinden, sodass Niemand jemals einen Zusammenhang zwischen dem Rudel und Ihm herstellen könnte, entschied er sich zu helfen. Er führte die Vampire durch einen Tunnel an den Stadtrand, wo Sie den Häschern der Camarilla entkommen konnten. Imponiert durch sein loyales Verhalten Ihnen gegenüber, unterbreitete Evan dem Nosferatu das Angebot, sich dem Rudel anzuschließen, so den Kanälen zu entkommen und so endlich mehr über sein Dasein zu erfahren. Schließlich nahm Benjamin das Angebot an.

Wachstum des Rudels: Bearbeiten

Benjamin wurde so zu einem Mitglied der Sanguini Noctis und reiste mit dem Rudel quer durch die Staaten. Dabei lernte Er erstmals mehr über seinen Clan, seine Disziplinen und die Vorteile des Vampirdaseins. Besonders Freddy fungierte als sein Mentor und von Ihm lernte Er einiges über sein Dasein. Bald wurden Beide gute Freunde. Im Jahr 1989 schließlich war Er mit seinem Rudel in Sacramento, als Er erfuhr, dass Wyatt Thompson, Ihr neues, potenzielles Mitglied, getötet worden war. Beeindruckt davon, dass ein Mensch einen Ghul töten konnte, wollte auch Er mehr über die Person wissen, die das geschafft hatte. Trauer über den Verlust des Ghuls verspürte Er nur wenig, da Er Wyatt nie gemocht hatte.

Die kommenden Jahre stellten die Sanguini Noctis dem Sterblichen Dean Parker, dem Mörder von Wyatt, nach und prüften Ihn auf grausame Weise. Benjamin bat Evan immer wieder darum, diese Tests einzustellen, was Dieser jedoch ablehnte. So blieb Ihm letztlich nichts anders übrig, als sich an den Aktionen zu beteiligen, um dafür zu sorgen, dass Dean niemals irgendwo zur Ruhe kommen konnte. Er verabscheute es, dies zu tun, war aber zugleich beeindruckt vom Durchhaltevermögen des Sterblichen. Als 1998 schließlich die Entscheidung fiel, Dean in das Rudel aufzunehmen, war Benjamin sofort dafür.

Die Rettung Jeff Franklins: Bearbeiten

Im Jahr 2001 wurde Benjamin, gemeinsam mit seinem Rudel, nach Sacramento gerufen, wo der Bischof Andrei den bevorstehenden Krieg gegen die Camarilla und Anarchen von Los Angeles verkündete. Er war nicht begeistert davon und fühlte sich einem solchen Konflikt nicht gewachsen, glaubte aber an seine Kameraden, was Ihm ein Gefühl von Sicherheit verlieh.

Schließlich wurde Er Zeuge, wie Jeff Franklin für das jüngste Versagen mehrerer Rudel zur Rechenschaft gezogen werden sollte und als Sündenbock fungierte. Er sah weg, als die anwesenden Kainiten den Citygangrel malträtierten und verspürte große Wut über diese unfaire Behandlung, konnte jedoch wenig dagegen tun. Er war aber beeindruckt von Jeff's Durchhaltevermögen. Er war überrascht, als Evan vortrat und Jeff das Unleben rettete, schloss sich seinen Leuten aber rasch an, als diese die Versammlung verließen.

Krieg in Los Angeles & Untergang: Bearbeiten

Ab 2002 wurden die Sanguini Noctis nach Los Angeles beordert, um sich an den dortigen Kämpfen des Sabbat zu beteiligen. Benjamin fungierte hier oftmals als Späher und half seinem Rudel, wichtige Informationen über die Camarilla und die Anarchen zu erlangen. Es gelang Ihm, sich in den hiesigen Kanälen zu bewegen, ohne mit den einheimischen Nosferatu in Kontakt zu kommen. Erleichtert wurde dies dadurch, dass der Bischof Andrei seine Szlachta aussandte, die Nosferatu zu jagen und zu vernichten und Er somit kaum Begegnungen mit Anderen von seinem Clan fürchten musste.

Im Jahr 2004 schließlich bemerkte auch Benjamin, nach einer Unterredung mit Freddy, die Veränderungen im Verhalten Ihres Anführers, Evan Bennett. Zusammen mit dem Brujah mutmaßte Er, dass etwas den Duktus belastete, wagte jedoch nicht, dies offen auszusprechen. Er verließ sich darauf, dass Claire und Dean mit dem Anführer sprechen würden.

Schließlich folgte Benjamin dem Rudel für den Angriff auf den Ventrue Tower, wo Er abermals als Späher fungierte. Nachdem das Rudel relativ problemlos den 17. Stock erreicht hatte, bemerkte Benjamin als Erstes, dass es sich um eine Falle handelte, als überall Streiter der Camarilla erschienen. Er warnte sein Rudel und führte die Gruppe in einen Konferenzraum, dessen Eingangstür Er gemeinsam mit Freddy verbarrikadierte.

Benjamin hatte jedoch nicht damit gerechnet, dass die Camarilla im Inneren des Ventrue Tower auch schweres Geschütz einsetzen würde. Als mehrere Granaten gezündet wurden, um die Tür aufzusprengen, wurde Freddy zurück geschleudert, überlebte jedoch aufgrund seines höheren Alters und seiner Zähigkeit, wenn auch schwer verletzt. Der junge Benjamin hatte nicht so viel Glück: Er stand inmitten der Explosion und starb in dieser, noch ehe er die Gelegenheit erhielt, zu reagieren.

Sunglasses at Night Bearbeiten

Staffel II: Bearbeiten

Benjamin wird mehrfach von Dean erwähnt, darunter mehrfach unter seinem Spitznamen "Ugly Ben". Dean erzählt den neuen Bekanntschaften Alice Jefferson und Rick Mason von Ben's Charakter und dessen Loyalität gegenüber seinem Rudel und seinen Leuten. Dabei betont er Ben's schüchterne Art und seinen zurückhaltenden Charakter, jedoch auch dessen großen Mut im Angesicht jeder Gefahr.

Staffel III: Bearbeiten

Als das Rudel der Sanguini Noctis in "Los Angeles bei Nacht" neu belebt wird, wobei Dean und Jeff mit Elizabeth DeWitt, unter Anrufung der Ahnengeister den neuen Bund besiegeln, spüren Dean und Jeff für einen kurzen Moment unter anderem die Anwesenheit von Ben, sowie dessen Freude darüber, dass die beiden Vampire endlich neue Freundschaften geschlossen haben. Er wird ab diesem Moment als schützender Ahnengeist betrachtet.

Später glaubt Dean in "Symphonie aus Schmerz und Tod" die Präsenz von Ben abermals spüren zu können, als die Ahnengeister herbeigerufen werden, um den Geist von Lilith zurück in den Abgrund zu schicken.

Erscheinung Bearbeiten

Benjamin Hobbs war ursprünglich ein schlanker, ansehnlicher junger Mann mit kurzen, dunklen Haaren, braunen Augen und einem gewinnenden Lächeln, welches Er gerne einsetzte, um Leute für sich einzunehmen. Besonders bei den Frauen auf dem Campus gelang Ihm dies gut und so war Ben durchaus für seinen Charme bekannt, da Ihm durchaus bewusst war, dass Er Andere für sich gewinnen konnte, was Ihm bei seinen Geschäften gute Dienste leistete. Er bevorzugte es, sich stilvoll zu kleiden und trug fast immer Hemden in dezenten Farben, die Ihn, trotz seines jungen Alters, seriös wirken ließen.

Nachdem Er den Kuss erhalten hatte, verwandelte sich Ben, wie alle Vampire vom Clan Nosferatu, in eine wahre Abscheulichkeit. Seit seiner Verwandlung ist seine Haut ledrig und von gräulicher Färbung, auch wirkt Sie schlaff und sieht aus, als wäre Sie über den kahlen Schädel gezogen worden. Seine Haare sind ausgefallen und seine Augen erstrahlen seither in einem stechenden Gelbton. Seine Ohren sind spitz zulaufend und seine Zähne sind verkrümmt und hervorstehend, wobei seine eigentlichen Fangzähne, zu seinem Glück, immer noch gut verborgen sind.

Da er in seiner neuen Gestalt wesentlich dünner und abgemagerter wirkt, mit ausgedörrten Armen und Beinen und Er überdies in einer etwas gebückten Haltung geht, passen Ihm viele seiner alten Kleider nicht mehr. So trägt Er jetzt bevorzugt lange Mäntel und zerlumpte Shirts und Hosen, vornehmlich in Schwarz. Ebenso trägt Er fast immer fingerlose, schwarze Handschuhe. Gelegentlich trägt Er auch Lederkleidung, da diese für Streifzüge durch die Kanalisation wesentlich robuster ist. Ben achtet jedoch stets darauf, so viel wie möglich von seinem Körper zu verhüllen, einerseits, um sich zu tarnen und andererseits auch, um seine eigene Erscheinung nicht sehen zu müssen. Die Mitglieder seines Rudels stören sich nicht an seiner Erscheinung, betiteln Ihn jedoch, auf ironische Weise, als "Ugly Ben".

Persönlichkeit Bearbeiten

Ben's Person hat sich im Laufe der Jahre und besonders nach seiner Verwandlung stark verändert. Zu Lebzeiten war Er selbstbewusst und sehr von sich eingenommen, sowohl was sein Äußeres anging, als auch in Bezug auf seine Art. Trotz seines jungen Alters zeigte Er nur wenig Respekt für Ältere, war direkt und wusste genau, was Er wollte. Nicht zuletzt der Erziehung seines Vaters verdankte er, dass Er stets wusste, was Er sagen oder tun musste und nie um eine Antwort verlegen war. Er war davon überzeugt, später einmal eine wohlhabende Person zu sein und auf dem Weg dorthin würde Er viele Leute treffen, die Ihm helfen sollten, dorthin zu kommen, ohne einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Nach seiner Vampirwerdung änderte sich Ben's Persönlichkeit maßgeblich, ironischerweise jedoch zum Besseren. Die Monate in der Kanalisation machten Ihn zunächst verbittert, aber auch scheu und ängstlich. Er witterte hinter jeder Ecke der Kanäle einen Feind und hielt sich immer bedeckt, aus Angst, von anderen Kainiten entdeckt zu werden. Da Er überdies nicht wagte, sich jemandem zu zeigen, ging Er davon aus, sein restliches Dasein allein zu verbringen. Diese Zeit war eine harte Lektion für den jungen Nosferatu, zeigte Ihm aber auch, wie wichtig Freundschaft sein kann. Als Er schließlich auf die Sanguini Noctis traf, die keine Angst und keine Vorurteile gegenüber seiner Erscheinung hatten, sondern Ihn akzeptierten wie Er ist, entwickelte er eine unbändige Loyalität für seine neuen Freunde. Er war unendlich dankbar für diese zweite Chance und fest entschlossen, Sie nicht zu verschwenden.

Ben blieb auch später eine zurückhaltende Persönlichkeit. Er folgte seinen Kameraden und stand für diese ein, hielt sich bei sozialen Angelegenheiten und Aktivitäten des Rudels aber immer im Hintergrund. So erwähnte Dean in Erzählungen mehrmals, dass Ben sich an den Sauftouren und Partynächten des Rudels zwar beteiligt habe, aber immer nachdenklich und still beobachtend im Hintergrund geblieben war. Er bewunderte Leute, die den Mut aufbrachten, Dinge zu verändern oder für Ihre Überzeugungen einzustehen und zu kämpfen, wie z.B. als Er beobachtete, wie Jeff von den Rudeln beinahe totgeprügelt wurde, aber immer wieder aufstand oder als Dean um jeden Preis für sein Überleben kämpfte.

Fähigkeiten & Stärken Bearbeiten

Ben besaß sämtliche Stärken und Schwächen eines Kainiten vom Clan Nosferatu Antitribu. Er war zu Lebzeiten überdies ein guter Informationssammler, was Ihm auch im Untod immer wieder gute Dienste leistet.

Stärken: Bearbeiten

  • Unsterblichkeit: Wie alle Vampire ist auch Benjamin nahezu unsterblich. Er altert nicht auf natürliche Weise und obgleich seine Erscheinung durch den Fluch seines Clans verheerend und grässlich entstellt wurde, verändert sich diese nun nicht mehr weiter und altert auch nicht. Ferner genießt Er auch Immunität gegenüber Krankheiten und Infektionen.
  • Blutmacht: Kainiten besitzen die Fähigkeit, durch Blut Ihre körperlichen Kräfte kurzzeitig über das natürliche Maß hinaus zu steigern und sind so zu großen Kraftakten fähig.
  • Blutheilung: Benjamin kann sich, wie alle Vampire, schnell von den meisten Verletzungen erholen. So kann Er sein Blut konzentrieren, um Wunden zu schließen und Verletzungen ungeschehen zu machen. Seine entstellte Erscheinung kann überdies nicht verändert werden. So nimmt die Statur eines Nosferatu immer wieder und sehr schnell dieselbe groteske Form an, weswegen Er sich von Verletzungen seiner Erscheinung als solches schnell erholen kann.
  • Informationssammler: Aufgrund seiner vorherigen Nebenbeschäftigung verfügt Benjamin über etliche Kontakte in Richmond und durch diese wiederum einen guten Draht zu manch anderer Stelle in den Staaten. Er besitzt kein Informationsnetzwerk, kann aber schnell an Infos gelangen, wenn diese gebraucht werden, was dem Rudel oft geholfen hat. Darüber hinaus weiß Er, wie Er auch in fremden Umgebungen am schnellsten Informationen erlangen kann.
  • Disziplinen: Ben verfügt über die klassischen Disziplinen des Clans Nosferatu: "Stärke", "Verdunkelung" und "Tierhaftigkeit". Aufgrund seines jungen Alters erlangte Er noch keinerlei Meisterschaft im Umgang mit seinen dunklen Gaben, konnte jedoch bereits einige nützliche Aspekte seiner übernatürlichen Kräfte für sich erlernen.

- Stärke: Ben besitzt gesteigerte körperliche Kräfte, wenn auch nur in geringem Umfang. Aufgrund dessen, dass Er körperliche Auseinandersetzungen meidet und sich eher bedeckt hält, hat Er bislang nicht viel Nutzen in dieser Kraft gesehen und entsprechend wenig den Umgang mit Ihr geübt.

- Verdunkelung: Wie viele Nosferatu war Benjamin begeistert davon, als Er durch Evan Bennett erfuhr, dass Er die Gabe besitzt, unsichtbar zu werden oder sogar eine menschliche Erscheinung vortäuschen zu können. Ihm war wichtig, diese Fähigkeit rasch bis zu einem gewissen Grad zu meistern, um eventuell wieder ein Teil des sozialen Umfelds zu werden. Rasch merkte Er jedoch, dass die Verdunkelung nur eine Täuschung ist und keine Lösung für sein "Problem". Später nutzt Er die Disziplin vornehmlich, um seiner Aufgabe als Späher für das Rudel nachzukommen.

- Tierhaftigkeit: Bereits während seiner Zeit in den Kanälen von Richmond fand Benjamin heraus, dass Er mit Tieren sprechen und diesen einfache Befehle übertragen konnte. Diese Fähigkeit half Ihm, sich zu ernähren und sich gleichzeitig von Feinden ungesehen in den Kanälen zu bewegen. Später nutzt Ben diese Fähigkeit hauptsächlich dazu, Spionageakte für sein Rudel durchzuführen und an Informationen zu gelangen.

Schwächen: Bearbeiten

  • Feuer/Sonnenlicht: Wie alle Vampire ist Ben enorm anfällig gegenüber Feuer und Sonnenlicht und kann von diesem mühelos vernichtet werden.
  • Enthauptung: Für alle Vampire, einschließlich Benjamin, bedeutet das Abtrennen des Kopfes den sofortigen und endgültigen Tod.
  • Pfählung: Wird das Herz eines Vampirs mit einem Objekt durchstoßen, fällt dieser in Starre. Er ist unfähig, sich bewegen oder zu erholen, bis das Objekt aus seinem Herzen entfernt worden ist.
  • Grässliche Erscheinung: Benjamin trägt den Fluch des Clans Nosferatu und seine Erscheinung wurde nach dem Kuss in eine Abscheulichkeit verwandelt. Er kann sich nicht unter Menschen bewegen, ohne seine wahre Natur sofort zu verraten und selbst andere Vampire meiden Ihn oftmals. Da Er auch keine Kontakte zu anderen seines Clans unterhält, war diese Schwäche für Benjamin lange Zeit gravierend. Erst die Sanguini Noctis halfen Ihm, bis zu einem gewissen Grad, Akzeptanz zu finden. Scherzhaft wird Er von seinem Rudel "Ugly Ben" genannt, einen Spitznamen, den Er auch für sich selbst ironisch verwendet.
  • Herz-Extraktion: Wird das Herz eines Vampirs aus seinem Körper entfernt, bedeutet dies seinen endgültigen Tod, der unmittelbar eintritt.

Beziehungen Bearbeiten

Ben & Jeffrey Stone: Bearbeiten

(Erzeuger/Feind) - Zu seinem Erzeuger Jeffrey Stone pflegte Benjamin verschiedene Beziehungen. Waren Sie zunächst Geschäftspartner, wobei der Vampir Jeffrey den ahnungslosen, aber ambitionierten Benjamin eigentlich nur ausnutzte, entwickelte sich später eine zunehmende Feindschaft zwischen den Beiden, als Ben beinahe zu Tode kam und erfuhr, dass sein "Partner" dafür verantwortlich war. Dies machte Ihm deutlich, wie ersetzbar Er für Jeffrey immer war. Der Konflikt zwischen den Beiden gipfelte in einer Hetzjagd durch Richmond, bei der Ben am Ende in einen Nosferatu verwandelt wurde und alles verlor. Seine einzige Befriedigung zieht Er seitdem daraus, dass der Konflikt in einem Patt endete, denn auch Jeffrey verlor alles und wurde von der Camarilla für seine Taten und Leichtfertigkeit vernichtet.

Ben & die Sanguini Noctis: Bearbeiten

(Kameraden/Rudelmitglieder) - Die Sanguini Noctis waren die ersten anderen Vampire, mit denen Ben nach seiner Verwandlung wirklich in Kontakt kam und die ersten, die Ihn nicht ablehnten oder seiner Erscheinung wegen verachteten. Besonders Freddy Connors zeigte rasch Vertrauen zu dem Nosferatu und fühlte mit Ihm, da auch Er ohne Erzeuger durchs Unleben kommen musste. Ben entschied sich schnell, seinen neuen Freunden zu helfen und sah die Bekanntschaft mit Diesen als zweite Chance an, die Er nutzen wollte. So blieb Er loyal, auch als es für Ihn selbst gefährlich wurde. Diese Loyalität wurde mit der vollwertigen Mitgliedschaft im Rudel belohnt. Später freundete sich Ben auch mit den neuen Mitgliedern Dean und Jeff an, die Er beide insgeheim bewunderte. Beide zeigten Courage und Mut in ausweglosen Situationen und gaben niemals nach, Eigenschaften, die der verunsicherte und ängstliche Nosferatu sich auch stets für sich selbst wünschte, weshalb die Beiden ein Art Vorbildcharakter für Ihn hatten.

Trivia Bearbeiten

  • Ben war die insgesamt 3. Person, die von Evan Bennett für das Rudel der Sanguini Noctis rekrutiert wurde und insgesamt das 4. Mitglied.
  • Auf sozialen oder öffentlichen Veranstaltungen hält sich Benjamin immer im Hintergrund und versucht, unerkannt zu bleiben. Ironischerweise ist es jedoch genau diese auffällige Verhaltensweise, die dafür sorgt, dass Ben eigentlich immer zuerst ins Auge fällt, wenn das Rudel irgendwo auftritt.
  • Zu Lebzeiten hatte Ben eine schöne und gepflegte Erscheinung, jedoch einen widerlichen Charakter. Ironischerweise wurde dies im Unleben ins Gegenteil verkehrt, als seine Gestalt durch den Fluch der Nosferatu verzerrt wird, seine Persönlichkeit sich jedoch zum Besseren wandelt.
  • Obwohl Ben eigentlich immer versucht, möglichst viel von seiner Erscheinung unter langer, schwarzer Kleidung zu verstecken, erinnert Ihn allein sein Spitzname "Ugly Ben" immer an seine Gestalt. Zu Beginn hasste Er diesen Spitznamen, akzeptierte Ihn jedoch, als Er erfuhr, dass Freddy einen ähnlichen Spitznamen besaß und von Diesem darüber belehrt wurde, dass es von großer geistiger Stärke zeugt, seine Schwäche so offen zu zeigen.