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Clan: Assamiten
Clansname: Clan der Richter
Spitzname: Assassinen
Zugehörigkeit: Unabhängige
Gründer: Haqim
Disziplinen: Quietus, Geschwindigkeit, Verdunkelung, (je nach Kaste Dur-An-Ki )
Schwäche: Suchtgefahr durch Vampirblut

Die Assamiten, die sich selbst stets als "Kinder Haqims" oder "Banu Haqim" bezeichnen, sind einer der 13 großen Clans und trotz ihrer offiziellen Unabhängigkeit in der ganzen kainitischen Gesellschaft gefürchtet. Seit jeher sind die Assamiten meisterliche Attentäter der Nacht und gelten ob ihrer meisterhaften Effizienz mit zu den tödlichsten Kainiten überhaupt. Der Clan führt sich auf den Vorsintflutlichen Haqim zurück, der sich den alten Geschichten nach niemals in den Dschihad einmischte und für seine legendäre Neutralität von Kain höchstselbst die Aufgabe zugeschrieben bekam, über die anderen Kainiten zu richten und jene schnell und leise zu beseitigen, die der Gesellschaft der Untoten schaden. Dieses Erbe und Haqims Traditionen werden bis in die Moderne von den Assamiten hochgeschätzt und über alle anderen Konventionen gestellt.

Allgemein:Bearbeiten

Die Assamiten sind Attentäter und Meuchelmörder par excellence und kaum ein Clan ist ob seiner Tödlichkeit so allumfassend gefürchtet wie die Kinder Haqims. Aufgrund der Tatsache, dass sich die meisten von ihnen nicht in die Intrigen des Dschihad einmischen, sind die Assamiten in der Lage, die Nacht aus anderen Blickwinkeln zu sehen, woraus viele von ihnen einen Vorteil bei ihren Aufträgen ziehen können. Obwohl sie von allen Seiten gefürchtet werden und ihnen stets überall Misstrauen entgegen schlägt, ist es bei den Ahnen der meisten anderen Clans allzu üblich, einen Assamiten anzuheuern, um unbequeme Feinde loszuwerden. Dies ist jedoch immer ein Risiko, denn der Clan der Jagd empfindet für die anderen Clans keine wirkliche Loyalität und allzu schnell kann es vorkommen, dass ein Auftraggeber selbst zum Ziel des Assamiten wird, wenn er sich nicht an Abmachungen hält oder Betrügereien versucht. Nur Angehörige des Clans selbst können sich aufeinander verlassen, denn das, was alle Assamiten verbindet, sind die Lehren und Gesetze Haqims, welche unverrückbar und bindend sind. Diese Lehren sind der Grund, dass sich viele Assamiten als Richter über die anderen Clans sehen, deren Aufgabe es ist, die Schandtaten dieser Kainiten zu rächen und die jene bestrafen, die sich nicht an die Worte Kains oder Haqims halten wollen. Diese uralte, unheilige Aufgabe ist der zentrale Kern der Existenz des Assamiten-Clans.
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Das Wappen der Assamiten

Als unabhängiger Clan besitzen die Assamiten so gut wie keinen Einfluss und kaum Präsenz innerhalb der großen Sekten, weswegen es äußerst selten ist, dass ein Angehöriger dieses Clans in Camarilla oder Sabbat einen hohen Status erreicht. Da sich der Clan intern in drei verschiedene Kasten aufteilt, die alle eigenen Lehren und Konventionen folgen, sehen die meisten Assamiten nicht den geringsten Grund, sich einer Sekte anzuschließen, sondern folgen der Lehre ihrer Kaste. Darüber hinaus schließen sich viele Ahnen des Clans keiner Sekte an, weil sie fürchten, ihre Neutralität im Dschihad zu verlieren, während sowohl alte als auch jüngere Kinder Haqims wissen, dass die Lehren der Sekten nicht mit denen Haqims vereinbar sind. Da es keinen größeren Frevel für die Assamiten gibt, als sich gegen Haqims Lehre zu stellen, würde kaum ein Clansangehöriger es wagen, diesen Verrat zu begehen. Wenn überhaupt, dann gehört einer von fünf Assamiten der Kriegerkaste zum Sabbat und diese Abtrünnigen werden dann meist als Assamiten antitribu erbarmungslos gejagt und vernichtet.

In der Wahl ihrer Nachkommenschaft sind die Assamiten äußerst sorgfältig, denn sie können sich keine Fehler erlauben. Nicht jeder ist für die Unlebensweise des Clans geschaffen und daher muss jeder Erzeuger genau abwägen, wem er das Blut Haqims und die damit verbundenen Pflichten überträgt. Zumeist werden die potenziellen Nachkommen bereits lange vor dem Kuss erwählt und gehen sieben Jahre lang bei ihrem zukünftigen Erzeuger in die Lehre. Dieser wird dem betreffenden Sterblichen alles über die Gesetze Haqims und die Traditionen des Clans beibringen, ihn in lebensgefährlichen Übungen an Körper und Geist schulen und ihn schließlich prüfen. Wenn er besteht, wird ihm der Kuss geschenkt und er wird in den Clan aufgenommen, im Falle des Versagens wird sein Blut jenen als erste Nahrung dienen, die bestanden haben. Nach dem Kuss werden die meisten neuen Assamiten weitere sieben Jahre bei ihrem Erzeuger trainiert, denn dann werden ihnen die Feinheiten der vampirischen Existenz nahegelegt, unter anderem auch die genaue Kultur der Assamiten und das damit verbundene Ziel jedes Clansangehörigen, Haqim näherzukommen, indem er Diablerie begeht. Viele Erzeuger sind so schon Opfer zu ehrgeiziger Kinder geworden, die glaubten, mit dem Blut ihrer Erzeuger den ersten Schritt voran machen zu können.

Clansgeschichte:Bearbeiten

Nur wenige Clans sind so stolz auf ihre Geschichte und die ihres Vorsintflutlichen, wie die Assamiten. Jedes Kind Haqims kennt die alten Überlieferungen, wie Haqim selbst nach dem Ende der Baali-Kriege die ersten Städte verließ, um sich von den Intrigen und Manipulationen der anderen Clans zu separieren und wie er schließlich nach langer Wanderung die legendäre Stadt Alamut in den Bergen des fernen Ostens begründete. Für die anderen Clans mag diese Geschichte nur wie alle Überlieferungen der Vorsintflutlichen eine Legende sein, doch die Assamiten glauben fest daran. Da die Stadt auch tatsächlich existiert und sogar bis in die Neuzeit überdauert hat und immer das Zentrum des Clans geblieben ist, gibt es für die Kinder Haqims keinen Grund, nicht an diese Legenden zu glauben.

In den Zeiten der Antike und des finsteren Mittelalters waren die Assamiten in den europäischen Ländern weitestgehend unbekannt. Erst mit dem Beginn der Kreuzzüge, als die anderen Clans sich in den Osten ausbreiteten und dort auf heftigen Widerstand durch den Clan der Jagd stießen, begannen die Kainiten die Assamiten zu fürchten. Der Clan selbst rekrutierte sich zu dieser Zeit ausschließlich aus Arabern, seien es nun Türken, Mauren oder Seldschuken, denn die Europäer galten in ihren Augen als unrein, kämpften sie doch unehrenhaft und gottlos. Dieses Auswahlkriterium ist auch mit ein Grund, dass die Assamiten stets als "Minderer Clan" bezeichnet wurden. Dennoch blieb es nicht aus, dass der Kuss und das Blut Haqims auch an verschiedene Templer und ähnliche Ritter des Westens weitergegeben wurde und über die Renaissance bis in die Neuzeit verbreiteten sich die Assamiten über die ganze Welt, obwohl sie im fernen Osten stets immer am stärksten blieben. Der größte Umbruch kam für den Clan allerdings schon vor den Kreuzzügen, als sich der Islam auszubreiten begann. Mehr und mehr Assamiten wurden Moslems und begannen, sowohl Haqim als auch Allah zu verehren. Diese Tradition hat sich bis in die Neuzeit fortgesetzt und der Islam ist heute fester Bestandteil der Kinder Haqims.

Mit der Gründung der Camarilla beim Konvent von Thorns schließlich wurde den Assamiten die größte Beleidigung beigebracht, die es in der Geschichte des Clans jemals gegeben hatte. Um ihren Lehren treu zu bleiben, verweigerten sich die Assamiten dem Bündnis und wollten unabhängig bleiben. Da der Osten und ganz besonders Alamut zu dieser Zeit von den Ventrue und ihren neuen Verbündeten, den Tremere, bedroht wurde, forderten die Assamiten außerdem, dass die anderen Clans ihre Aktivitäten im Osten einstellen sollten. Zwar willigten diese ein, doch nur unter der Bedingung, dass der gesamte Clan der Assamiten sich einem Blutritual der Tremere unterwerfen würde, dass es ihnen für alle Zeit unmöglich machen sollte, Vampirblut zu trinken, da Diablerie als schweres Vergehen galt. Mangels Alternativen mussten die Assamiten diesem "Dornenvertrag" zusagen und verloren so die Möglichkeit, sich durch Diablerie an Haqim anzunähern. Da dies ihrer Lehre widersprach, beleidigten die anderen Clans sie damit aufs Schärfste. Im Jahre 1998 schließlich bricht der Fluch der Tremere jedoch auf unerklärliche Weise und die Assamiten treten hervor, um sich das Blut jener zu holen, die sie so lange im Zaum gehalten haben.

Organisation:Bearbeiten

Der Clan der Assamiten spaltet sich eigentlich in drei grundlegend verschiedene Blutlinien auf, die jeweils eigene Lehren, unterschiedliche Disziplinen und auch andersgeartete Clansschwächen besitzen, wobei bei letzterem zu beachten ist, dass die Schwäche der Kriegerkaste, bedingt durch den Fluch der Tremere, inzwischen die eigentliche Clansschwäche darstellt. Die anderen Kasten leiden aber teilweise an zusätzlichen Schwächen, die durch Ihre speziellen Betätigungsfelder oder Unlebensarten im Laufe der Äonen entstanden sind. Nach außen hin jedoch sind die Angehörigen der Kriegerkaste am berühmtesten, sodass oftmals davon ausgegangen wird, dass alle Assamiten wie die Kaste der Krieger sind. Dem ist jedoch nicht so. Obgleich die Krieger den größten Einfluss besitzen, teilt sich der Clan in drei unterschiedliche Linien auf, die allesamt Assamiten sind. So gibt es zum einen die Kaste der Krieger, die über die Fähigkeiten verfügen, die dem Clan nach außen hin zugeschrieben werden, aber auch die Kaste der Hexer, die vornehmlich magische Forschungen betreiben und eine ganz spezielle Art von Hexerei wirken können und die Wesire, die Verwalter und Denker sind, anstelle der obligatorischen Kämpfer. Obwohl alle drei Kasten recht unterschiedlich in ihren Ansichten agieren, sehen sie sich doch als ein Clan, weswegen man sie alle als Assamiten bezeichnen kann. Da die Kaste der Krieger als erstes mit den Kainiten des Westens in Kontakt kam, hat sich unter den anderen Clans die Ansicht verbreitet, dass alle Assamiten wie die Krieger sind. Allerdings sollte beachtet werden, dass sich die Kinder Haqims nicht nur allein in die Kasten aufteilen, sondern auch in unterschiedliche, politische Fraktionen. Die bekanntesten darunter sind mit Sicherheit die "Loyalisten", welche die Gesetze Haqims am strengsten einhalten und ihr Gegenpart, die "Entrechteten", die sich gegen die alten Traditionen auflehnen. Weitere solcher Fraktionen sind die "Ketzer" und die wenigen Assamiten Antitribu, die es gibt.

Folgende Blutlinien (Kasten) existieren unter den Assamiten, in welche sich alle Clansangehörigen aufteilen:

Kaste: Krieger
Spitzname: Assassinen
Oberhaupt: Kalif
Zugehörigkeit: Unabhängige (selten Sabbat)
Disziplinen: Quietus, Geschwindigkeit, Verdunkelung
Zusatzschwäche: Suchtgefahr durch Vampirblut

Die Kriegerkaste der Assamiten stellt den größten und auch berühmtesten Teil des Clans dar. Ursprünglich war es die Aufgabe dieser Blutlinie, zum Wohle des Clans zu kämpfen und diesen vor seinen Feinden zu beschützen, doch im Laufe der Jahrhunderte veränderte sich diese Ansicht deutlich. Die Krieger waren die ersten des Clans, die mit den westlichen Kainiten in Kontakt kamen, ein Umstand, der Ihnen einen gewissen Ruf und Ruhm einbrachte, denn alles, was die Krieger taten, galt unter den anderen Clans bald als Standard für alle Assamiten. So erlangten die Krieger im Laufe der Zeit immer mehr Einfluss und Macht innerhalb des Clans. Auch veränderten sich die Prioritäten mit der Zeit gewaltig: Ursprünglich als Wächter und Beschützer des Clans gesehen, wurden die Krieger im Laufe der Zeit mehr und mehr zu Söldnern und Killern, deren Aufgabe darin bestand, über jene zu richten, die den Traditionen nicht treu blieben. Auch ist zu beachten, dass nicht alle Angehörigen der Kriegerkaste auch tatsächlich Krieger sind. Viele beschützen den Clan auf andere Art, indem Sie Informationen beschaffen, Hacker sind, Geschäftsleute, die Geld einbringen und ähnliche Aufgaben, die den Fortbestand der Assamiten auf lange Zeit sichern können. Ihre große Berühmtheit ist jedoch auch der Grund, dass die Blutlinie etliche Abspaltungen erleben musste. So sind z.B. nahezu alle Angehörigen der Assamiten Antitribu ursprünglich aus den Reihen der Krieger hervorgegangen, was ein dunkles Kapitel in einer sonst rühmlichen Historie darstellt.

Kaste: Hexer
Spitzname: Magi/Magus
Oberhaupt: Amr
Zugehörigkeit: Unabhängige
Disziplinen: Quietus, Verdunkelung, Dur-An-Ki
Zusatzschwäche: Magische Aura

Obgleich die wenigsten Clans tatsächlich von Ihnen wissen, sind die Hexer eine der ältesten Arten von Abkömmlingen der Kinder Haqims. Bereits zur Zeit der Zweiten Stadt wurden sterbliche Magier mit dem Versprechen von Macht und Unsterblichkeit rekrutiert, was letztlich zur Gründung der ersten Blutmagier aller Zeiten führte, weit vor dem Einfluss der Tremere. Lange Jahrhunderte war es die Aufgabe der Hexer, dem Clan magische Unterstützung in Form von Artefakten, Visionen oder ähnlichem zu liefern, einer Aufgabe, der Sie stets pflichtbewusst nachgingen. Als jedoch die Tremere auftauchten und den gesamten Clan verfluchten, wirkte sich dies auf die Hexer stärker aus, als auf alle anderen. Viele wurden lethargisch und verwirrt, obgleich ausgerechnet Ihnen die Aufgabe zufiel, den Fluch der Tremere zu brechen, damit die Assamiten wieder Ihren Traditionen folgen konnten. Bis in die Neuzeit hinein wurde die Kaste der Hexer immer schwächer, da der Fluch eine seltsame Apathie bei Ihnen auszulösen schien. Der Fluch konnte nie gebrochen werden. Erst in den jüngsten Nächten kam es innerhalb der Kaste zu Umwälzungen, als sich Ur-Shulgi, einer der ältesten Angehörigen des Clans erhob und binnen einer Woche den Fluch der Tremere brach. Für den derzeitigen Amr des Clans ist dies eine Beleidigung und die Tatsache, dass sich Ur-Shulgi seitdem zum neuen Oberhaupt des Clans aufgeschwungen hat, führte zu fortwährenden Konflikten innerhalb der Hexerkaste, da die Getreuen des Amr (Al-Ashrad) und die Jünger Ur-Shulgis beide glauben, den richtigen Pfad für die Zukunft zu kennen.

Kaste: Wesire
Spitzname: Gelehrte
Oberhaupt: Wesir
Zugehörigkeit: Unabhängige
Disziplinen: Auspex, Quietus, Geschwindigkeit
Zusatzschwäche: Obsession auf Forschung

Die Wesire sind angeblich die älteste aller Kasten der Assamiten und auch die Unbekannteste. Für viele Kainiten ist es einfach undenkbar, dass es tatsächlich Assamiten gibt, die sich nicht mit dem Kampf beschäftigen, doch genau das ist es, was die Wesire tun. Obgleich nicht notwendigerweise Pazifisten, wurden die ersten Wesire von Haqim aus den Gelehrten und Gebildeten der Zweiten Stadt rekrutiert und sind dem Ideal der Wissenssuche über die Jahrtausende hinweg stets treu geblieben. Ihre zusätzliche Blutsschwäche sorgt dafür, dass Sie zum größten Teil Einzelgänger sind, die voll und ganz in Ihrem jeweiligen Forschungsgebiet aufgehen. Viele Wesire beschäftigen sich oftmals Ewigkeiten mit nichts Anderem als dem von Ihnen gewählten Forschungsgebiet. Besonders in den jüngeren Nächten hat diese einzelgängerische Art der Wesire zum Zerwürfnis unter Ihresgleichen geführt, da Jeder einer anderen Philosophie gefolgt ist. Die meisten gelten heute als Entrechtete, die sich nicht für die Geschicke des Clans interessieren und versuchen, jeder Konfrontation zu entgehen. Einige Wenige schlossen sich der Camarilla an, wo sich manch einer, mit wechselndem Erfolg, in der Politik des Dschihad versucht hat. Nur vereinzelte Wesire haben sich dem Sabbat angeschlossen und auch diese sind zumeist Flüchtlinge in einer Sekte, die kaum Möglichkeiten zur Wissenssuche anbietet.

In einem Clan, der intern in mehrere Blutlinien zerfällt, wie es bei den Assamiten der Fall ist, ist es unumgänglich, dass für eine strikte Organisation gesorgt ist, damit die einzelnen Clansmitglieder unter Kontrolle gehalten werden können. Dabei gibt es wie bei den Sekten interne Gruppierungen im Clan, die Entscheidungen treffen und Recht sprechen. Ganz oben steht der "Älteste", dessen Position immer von dem Assamiten bekleidet wird, der momentan in Alamut das größte Alter und die meiste Macht besitzt. Bis zu seinem Verschwinden war dieser Posten stets von Haqim selbst besetzt. Darunter befindet sich die "Du'at", ein Triumvirat, dass immer von je einem Mitglied jeder Kaste gebildet wird und das kontrollierende und ausführende Organ in der Clanspolitik ist. Bei den Kriegern wird dieser Posten "Kalif" genannt, bei den Hexern "Amr" und bei den Wesiren schlicht "Wesir". Unter diesen Oberhäuptern befindet sich dann noch die "Silsila", eine Gruppierung die vornehmlich darauf bedacht ist, dass die Gesetze Haqims von den Clansmitgliedern strikt eingehalten werden. Zuletzt gibt es noch den "Rat der Schriften", der allerdings nur von Mitgliedern der Wesir- und Hexerkaste gebildet wird und die über verschiedene Geheimnisse und Lehren der Alchemie, Wirtschaft, Mathematik oder Politik wachen.

Neben den Gruppierungen gibt es unter den Assamiten auch noch verschiedene Ränge, die jedes Clansmitglied bei genügender Anstrengung und großem Ehrgeiz erreichen kann. Je höher der Rang eines Assamiten ist, desto gefährlicher ist er nach außen, desto größer ist aber auch sein Ansehen innerhalb des Clans. Für viele junge Assamiten ist es das oberste Ziel ihrer Existenz, in einen höheren Rang aufzusteigen und sich Ansehen bei den Ahnen des Clans zu verdienen. Bei der Kriegerkaste werden die frisch verwandelten Vampire "Fida'i" genannt, was übersetzt etwa "Opferbereite" bedeutet. Sie haben die Möglichkeit, der Reihe nach in die Ränge des "Rafiq", was "Gefährte" bedeutet, des "Da'i", was "Ankläger" oder "Missionar" bedeutet und letztlich in den Rang des "As" aufzusteigen, was als westlich geprägter Ausdruck genau das bedeutet, was es aussagt. Die Assamiten der Hexer- und der Wesirkaste haben die gleichen Titel, was die Ähnlichkeit zwischen beiden verdeutlicht. Sie starten als "Anwärter" und haben die Möglichkeit, der Reihe nach die Titel "Gefährte", "Meister", "Hochmeister" und "Großmeister" zu erreichen, wobei ab dem Titel des Meisters auch der Beiname "Emeritus" hinzugefügt werden kann, also z.B. "Meister Emeritus".

Hintergründe:Bearbeiten

  • Die Assamiten sind theoretisch der einzige der ursprünglichen 13 Clans, der nicht von Kain selbst verflucht wurde. Die Kinder Haqims begründen das mit der Neutralität und der damit fehlenden Machtgier des Vorsintflutlichen Haqim, der Kain schlicht nicht erzürnte und sich somit keinen Fluch zuzog. Somit variiert für die Spieler eines Assamiten die Schwäche je nach Zeitalter. Bis zur Gründung der Camarilla müssen die Assamiten lediglich einen Blutzoll (den "Zehnten"), an ihre Ahnen abführen, um sie zu ehren. In der Zeit vom Konvent von Thorns bis ins Jahr 1998 sind die Assamiten mit dem Blutfluch der Tremere belegt, der Vampirblut für sie giftig macht. Nach dem Bruch des Fluchs schließlich ist der jahrhundertelang unterdrückte Blutdurst der Assamiten so stark geworden, dass sie leicht von Vampirblut süchtig werden können, wenn sie erst einmal davon gekostet haben.
  • Die Kinder Haqims teilen neben ihren Clansdisziplinen und ihrer Clansschwäche auch noch eine weitere Gemeinsamkeit durch das Blut ihres Gründers. Während die anderen Kainiten im Verlauf der Jahrhunderte immer bleicher werden und ihre lebendige Hautfarbe nach und nach verlieren, ist es bei den Assamiten genau anders herum. Etwa 50 Jahre nach ihrer Verwandlung beginnt sich die Hautfarbe der Assamiten allmählich zu verdunkeln, wobei diese Prozedur bei manchen Kindern Haqims Jahrhunderte andauern kann. Die meisten Ahnen des Clans sind somit schwarz wie Ebenholz, was auch auf Lebende etwas verdächtig wirken kann, den Assamiten jedoch perfekten Schutz im Schleier der Nacht ermöglicht.

Bekannte Mitglieder des Clans:Bearbeiten

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